Kurswechsel – 40 Aufbrüche.
Gemeinsam neue Wege entdecken

In 40 Tagen, aufgeteilt auf sechs thematisch unterschiedliche Wochen, wollen wir Aufbrüchen Raum geben: Aufbrüche aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von ganz unterschiedlichen Menschen. Aufbrüche, die selbst erlebt wurden oder miterlebt. Aufbrüche aus dem eigenen Leben oder aus dem Leben von anderen, die für unser Leben wichtig wurden. Aufbrüche, die für andere wichtig werden können – weil sie zeigen, dass es sich lohnt, aufzubrechen. Weil sie zeigen, wie Veränderung gelingen kann und wie es sich anfühlt, in so einer veränderten Welt zu leben.

40 Tage Aktion – 40 Aufbrüche

Change – Kirche gemeinsam gestalten

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen
Aristoteles

Der Wind in Deutschland hat sich gedreht. Kirchen verlieren in Deutschland an Bedeutung. Gleichzeitig suchen Menschen angesichts der vielen Herausforderungen und Krisen nach Sinn, Halt und Orientierung.

Als Evangelisch-methodistische Kirche wollen wir die Segel neu setzen und uns umfassend verändern. Auf dieser Homepage erfahren Sie alles Wissenswerte zu unserem Change-Prozess.

Schön, dass Sie da sind!

Grußwort des Bischofs

Liebe Geschwister in der SJK,

die Zentralkonferenz der EmK in Deutschland hat bei Ihrer Tagung im November 2022 einen grundlegenden Reformprozess beschlossen. Kräfte sollen gebündelt und Strukturen verschlankt werden, um mehr Kraft und Zeit für die Menschen in unserem Umfeld zu haben. Dazu benötigen wir erneuertes Denken: vorwärtsgewandt, risikobereit, fehlertolerant, vertrauensvoll, flexibel. Noch entschiedener und konzentrierter als bisher wollen wir uns als Kirche darauf einlassen, die gute Botschaft des Evangeliums mit Taten und Worten zu bezeugen. Unsere Strukturen sollen dem dienen. Dabei wollen wir Ausschau halten nach neuen Formen und Ausdrucksweisen von Kirche, die Menschen von heute entsprechen und erreichen. Wir Menschen und die Gesellschaft, in der wir leben, verändern sich rasant. Das Evangelium bleibt.

Der in der SJK angestoßene Veränderungsprozess verbindet sich mit den Reformbeschlüssen der Zentralkonferenz. Er zielt in dieselbe Richtung und sucht nach konkreten Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der SJK. Mutige und innovative Wege sollen beschritten werden, die den Erfordernissen und Möglichkeiten der Konferenz entsprechen. Darüber freue ich mich sehr. „Der Herr der Kirche, Jesus Christus, lockt uns auf einen Weg des Glaubens und Vertrauens, einen Weg voller Überraschungen und neuer Perspektiven. Es ist ‚seine Sache‘, an der wir stehen. In dieser Gewissheit dürfen wir mutig und risikobereit werden. Wir können es wagen, Kirche neu zu denken und erste Schritte zu gehen (…) Mit Glauben, Hoffnung und Liebe wird es uns gelingen, in den zunächst verunsichernden Zumutungen Gelegenheiten zu entdecken, die Lust machen, gemeinsam mit anderen, eine Kirche in Bewegung zu gestalten.“

(aus: Wort des Bischofs an die Zentralkonferenz 2022)

Ich wünsche Euch Mut und Kraft, Leidenschaft und Zuversicht für eine Kirche in Bewegung. Meine Gebete begleiten Euch.

Herzliche Segensgrüße

Bischof Harald Rückert

Bischof Harald Rückert

Zielformulierung

Wir sind eine Kirche, die konsequent auf den Dreiklang „Gemeinschaft mit Gott, mit den Nächsten und mit mir selbst“ setzt und so für uns Menschen relevant sein will.

Alle unsere Aktivitäten dienen diesem Ziel.

Wir sehen eine realistische Zukunft für unsere EmK-SJK mit:

  • Gemeinden, die konsequent auf Beziehung setzen und zur geistlichen Heimat für viele Menschen werden.
  • Ansprechenden, zeitgemäßen Angeboten, die die aktuellen Themen unserer Zeit aufgreifen und diese geistlich durchdringen. Menschen können bei uns auftanken und kehren verändert und bereichert in ihren Alltag zurück.
  • Gemeinden, die in ihren Herausforderungen gut unterstützt und begleitet werden.
  • Veränderten Strukturen, die tragfähige Einheiten für die Zukunft bilden.
  • Multiprofessionellen hauptamtlichen Teams, die sich gabenorientiert ergänzen.
  • Stabilen Finanzen, die nicht ausschließlich auf Spenden setzen.
  • Ehrenamtlichen, die gerne und motiviert bei uns mitarbeiten.
  • Einer professionellen ansprechenden Öffentlichkeitsarbeit, die dafür sorgt, dass unsere Angebote wahrgenommen werden.

Aktuelles

Handreichung für die Flirtphase

Die Handreichung ist ein Angebot des Handlungsfelds Strukturen. Sie soll die Bezirke dabei unterstützen, die von der SJK beschlossene »Flirtphase« aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Das Handlungsfeld schreibt dazu: »In dieser Handreichung zeigen wir Euch die Zielsetzungen und mögliche Formen größerer Bezirkseinheiten auf. Wir betrachten dabei auch Befürchtungen und Chancen und geben Euch praktische Anregungen für die „Flirt-Phase“. Wir ermutigen Euch, gemeinsam diesen Weg zu gehen. Wir freuen uns, von Euch zu hören und zu erfahren, zu welchen Ergebnissen Ihr kommt.«

Handreichung für die Flirtphase

Kurswechsel – 40 Aufbrüche. Gemeinsam neue Wege entdecken

In 40 Tagen, aufgeteilt auf sechs thematisch unterschiedliche Wochen, wollen wir Aufbrüchen Raum geben: Aufbrüche aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von ganz unterschiedlichen Menschen. Aufbrüche, die selbst erlebt wurden oder miterlebt. Aufbrüche aus dem eigenen Leben oder aus dem Leben von anderen, die für unser Leben wichtig wurden. Aufbrüche, die für andere wichtig werden können – weil sie zeigen, dass es sich lohnt, aufzubrechen. Weil sie zeigen, wie Veränderung gelingen kann und wie es sich anfühlt, in so einer veränderten Welt zu leben.

40 Tage Aktion – 40 Aufbrüche

Gemeinsam Veränderung wagen! Digitale SJK läutet neue Phase im Changeprozess ein

Im Sommer 2022 hat die SJK einen umfassenden Veränderungsprozess beschlossen. Zunächst haben die Überlegungen vor allem in den Projektgruppen stattgefunden. Dies wird nun anders und alle Bezirke und alle Gemeinden sind dran, sich aktiv einzubringen:

  • In der Fastenzeit startet eine 40 Tage-Aktion. Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele Bezirke daran beteiligen und dadurch über den Veränderungsprozess, aber auch die Themen „Beziehung“ und „Gemeinschaft“ ins Gespräch kommen.
  • Alle Gemeinden sind aufgefordert, von April bis Oktober 2023 an mindestens vier Terminen alternative Gottesdienstmodelle auszuprobieren.
  • Die SJK hat das „Jahr der 1000 verrückten Ideen“ ausgerufen. Jede Gemeinde überlegt sich dafür fünf verrückte Ideen und setzt diese oder andere um.
  • Die Koordination und Begleitung der Ehrenamtlichen wird mit der Neukonstituierung einem Gremium des Bezirks als feste Aufgabe zugewiesen.
  • Wir werden unsere Bezirke neu strukturieren. Der erste Schritt ist eine „Flirtphase“, in der alle Bezirke eingeladen sind, nach neuen großen und passenden Einheiten Ausschau zu halten.
  • Zudem werden wir in der nächsten Zeit auch einige Bezirke und Regionen direkt ansprechen und sie einladen, projekthaft etwas auszuprobieren.

Weitere Informationen zur digitalen SJK finden sich auch unter https://www.emk.de/meldung/kirche-neu-denken-und-erste-schritte-gehen

Alle Beschlüsse der SJK auf einen Blick!*

Am 17.12. tagten die Delegierten der Süddeutschen Jährlichen Konferenz online, um sich über den Stand des Veränderungsprozesses zu informieren und darüber zu diskutieren.
Folgende Beschlüsse wurden dabei gefasst:

Allgemein

  • Die SJK setzt eine achte Projektgruppe „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ ein. Die Projektgruppe konstituiert sich nach der digitalen SJK und nimmt ihre Arbeit auf. Sie hat das Ziel die Kommunikation innerhalb unserer SJK und nach außen zu verbessern. Sie soll Strukturen/Wege/Kanäle schaffen, die Bezirke & Gemeinden bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Die Steuerungsgruppe wird beauftragt, Pate/Patin und Projektleiter/Projektleiterin zu suchen und einzusetzen.
  • Alle finanzrelevanten Beschlüsse werden im Gesamtpaket aller Maßnahmen des Change-Prozesses bei der nächsten ordentlichen SJK beraten und beschlossen. Die BfA prüft die Finanzierbarkeit bzw. entwickelt ein Finanzierungskonzept.
  • Um die Priorisierung des Veränderungsprozesses innerhalb der SJK wie der Arbeit in den Bezirken, Gemeinden und Werken deutlich zu machen, beschließt die SJK
    • dass alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich in den Handlungsfeldern/Projektgruppen engagieren auf allen kirchlichen Ebenen Entlastung erfahren, in dem Beauftragungen auf Gemeinde-, Bezirks- wie Konferenzebene bis zu den Sommerferien ruhen dürfen (Ziel: Entlastung von Ehrenamtlichen zur Förderung des Change)
    • dass alle Gemeinden und Bezirke keine Sitzungen ansetzen, die mit einem Hearing eines Handlungsfeldes kollidiert, sondern anstelle oder zusätzlich zu einer Sitzung an einem Hearing teilnehmen (Ziel: Wahrnehmung und Mitsprache auf allen Ebenen)

Handlungsfeld Inhalt:

  • Die SJK empfiehlt allen Gemeinden im Jahr 2023 die Durchführung der 40- Tage Aktion „Kurswechsel – 40 Aufbrüche. Gemeinsam neue Wege entdecken“.

Handlungsfeld Angebote

  • Von jeder Gemeinde wird erwartet, im Zeitraum von April bis Oktober 2023 mindestens vier Gottesdienste in alternativen Formaten anstelle des traditionellen Sonntagsgottesdienstes zu gestalten. Das Handlungsfeld Angebot stellt einen entsprechenden Ideenpool zur Verfügung. Vordringliches Ziel der alternativen Gottesdienstformate sind gemeinschaftsstiftende Brücken zu kirchendistanzierten Menschen. Alle Gottesdienstformate sollen spätestens im November 2023 im Gemeindebezirk ausgewertet werden. Das Handlungsfeld Angebote erhält die Ergebnisse dieser Auswertung. Gemeindliche Ausnahmeregelungen zu diesem Beschluss bedürfen einer ausdrücklichen Erlaubnis vom Kabinett der SJK.
  • Im Konferenzjahr 2023/24 startet die SJK das Jahr der 1000 verrückten Ideen. Jede Gemeinde beteiligt sich mit mindestens 5 Ideen in diesem Zeitraum, davon mind. eine mit dem Thema "Schöpfung/ Ökologie". Das Handlungsfeld Angebote stellt entsprechende Rahmen- & Musterideen zur Verfügung.

Handlungsfeld Ehrenamtliche Tätigkeit und freiwilliges Engagement

  • Bei der Neukonstituierung der Bezirkskonferenzen wird darauf geachtet, dass die Aufgabe der Ehrenamtskoordination wahrgenommen und einem Gremium zugewiesen wird (zum Beispiel Vorschlagsausschuss, VLO 258.1)

Handlungsfeld Standortentwicklung

  • Die SJK beauftragt die Projektgruppe „Standortentwicklung“ ein Evaluationsmodell auf Grundlage der 5 Beziehungsweisen der Projektgruppe „Angebote“ zu entwickeln und zu erproben und integriert eine Erhebung statistischer Zahlen des Bezirks, aufgegliedert nach den dazu gehörenden Gemeinden: (z.B. Altersstruktur der Kirchenglieder (nach den Alterskohorten: Jahrgänge bis 1954/1955-1979 / ab 1980), Gliederaufnahmen der vergangenen 10 Jahre, Gottesdienstbesuch der vergangenen 10 Jahre, Finanzen…).

Handlungsfeld Struktur

  • Die Bezirke der SJK beginnen in den kommenden Monaten eine Phase der Kontaktaufnahme mit ihren räumlichen Nachbarbezirken. Möglich sind auch Kontakte zu Bezirken mit ähnlicher inhaltlicher Ausrichtung. Diese „Flirt-Phase“ dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Entwicklung von ersten Ideen, welche Perspektiven es für eine Zusammenarbeit geben kann. Das Handlungsfeld „Struktur“ stellt den Bezirken eine Handreichung für die „Flirt-Phase“ zur Verfügung.
    • Die Bezirke der SJK erheben (falls noch nicht bei ihnen vorhanden) folgende Daten ihres Bezirks:
      • Altersstruktur der Kirchenglieder (nach den Alterskohorten: Jahrgänge bis 1954/1955-1979 / ab 1980).
      • Entfernungskilometer (und Zeitbedarf ÖPNV) zu den Nachbarbezirken und ihren Gemeinden.

Handlungsfeld Personal

  • Zur Professionalisierung der Personalverwaltung beschließt die SJK die Einrichtung der Stelle einer/eines Personalreferentin/Personalreferenten. Ein konkreter Umfang und die Finanzierung der Stelle wird im Gesamtprozess der „Zentralen Dienste“ in Zusammenarbeit mit der Steuerungsgruppe und der BfA entwickelt und der ordentlichen SJK 2023 vorgelegt.

Handlungsfeld Finanzen

  • Die SJK befürwortet die Weiterentwicklung einer zentralisierten bzw. regionalisierten Struktur zur Verwaltung von Immobilien und Finanzen. Es gilt das Prinzip der Subsidiarität.
  • Die SJK befürwortet, dass Fundraising künftig professionell von einer zentralen Stelle aus entwickelt wird und die Bezirke verantwortlich begleitet werden.

Beschlüsse der SJK vom 17. Dezember 2022 (246KB)

* Vorläufige Textfassung - Erstellung und Prüfung der Verhandlungsniederschrift sind noch nicht erfolgt.

Strukturen & Prozesse

Von Geburt an bin ich mit meiner Kirche verbunden.
Andreas Ziegler
Andreas Ziegler

Sie wurde mir wertvoll, weil ich in ihr zum Glauben gefunden habe und in ihr bis heute Stärkung für meinen Glauben erlebe. Mein Eindruck ist, dass wir uns als Kirche – auch in der SJK – in einer Krise befinden. Weil ich an dieser Krise leide, möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir mit neuem Schwung die Krise bewältigen und erneuert aus ihr hervorgehen.

In vielen meiner beruflichen Aufgaben war ein wesentlicher Antreiber für mich Veränderungen zu gestalten. Nun habe ich auch in unserer Süddeutschen Konferenz die Chance dazu und möchte diese gerne nutzen.

Wichtig ist mir dabei, dass wir in all unserem menschlichen Bemühen nach Gottes Weg für uns fragen und uns seiner Leitung unterordnen. Auch wenn ich ein Freund der strukturierten und planvollen Vorgehensweise bin, ist mir bewusst, dass es Gottes Kirche ist, die wir mitgestalten dürfen. Weil es Gottes Kirche ist (und nicht unsere), können wir Erfolg in der Kirche nur schwer planen und messen. Ich bin aber überzeugt, dass wir, wenn wir Gottes Weg gehen und dabei unsere von ihm bekommenen Fähigkeiten und Gaben einsetzen, erleben werden, dass Gott unsere Arbeit segnen wird.

Das motiviert mich zum Mitmachen.

Zielformulierung

Wir schaffen Konferenz-, Distrikts- und Bezirksstrukturen, die eine effiziente Umsetzung unseres kirchlichen Auftrags mit dem Fokus Gemeinschaft ermöglichen.

Leitung

Andreas Ziegler

Unser Projektauftrag

  • Struktur Bezirke/Gemeinden: Schaffung zukunftsfähiger Einheiten (in Abstimmung mit den Handlungsfeldern Standorte und Personal)
  • Struktur Distrikte (unter Einbeziehung von anderswo erfolgreichen Modellen, z. B. GB oder CH):
    • Anzahl/Größe
    • Rollen-/Aufgabenklärung „Superintendent“
    • Prüfung einer weiteren Führungsebene auf Bezirksebene
  • Arbeitsweise der SJK:
    • Tagungen: Anzahl, Dauer, Präsenz/Online etc.
    • Aufgaben und Arbeitsweise: Welche Ausschüsse brauchen wir? Mit welchen Aufgaben? Art und Notwendigkeit von Berichten.
    • Klärung von Entscheidungsebenen: Was muss von der SJK, was kann anderswo entschieden werden? (Wie viel Basisdemokratie brauchen/wollen wir?)
    • Entwicklung von Mechanismen, die die Umsetzung von Entscheidungen sicherstellen (Schaffung von Verbindlichkeit).
    • Mechanismen schaffen, die eine ständige Weiterentwicklung (z. B. Anpassung an aktuelle Gegebenheiten) der SJK ermöglicht.

Angebote

Die Herausforderungen, vor denen wir als Kirche derzeit stehen, sind enorm.
Bernd Schwenkschuster
Bernd Schwenkschuster

Vieles in unserem Umfeld ist im Wandel und verändert sich. Und verändert dadurch auch uns als Kirche – ob wir das wollen oder nicht. Ich bin dankbar, mit meinen Fähigkeiten und Begabungen einen Teil dazu beitragen zu können, dass das, was wir tun, wieder relevant wird - für uns und für die Menschen in unserem Umfeld.

Ich möchte mithelfen, dass Gott in unserer Welt wirkt und bin davon überzeugt, dass wir als EmK unseren Teil dazu beitragen können. Deshalb bringe ich mich gerne in der Steuerungsgruppe des Change-Prozesses ein.

Zielformulierung

Unsere Gottesdienste und Angebote sind konsequent auf Gemeinschaft ausgerichtet, in der die Tiefe des Lebens und Glaubens erfahrbar wird. Gemeinschaft umfasst den Dreiklang: mit Gott, mit meinem Nächsten, mit mir selbst.

Leitung

Klaus Schmiegel

Nächstes Hearing

11. Mai 2023, 20:00 Uhr

Unser Projektauftrag

  • Wir entwickeln ein Konzept, welches die Rahmenbedingungen schafft, dass Gemeinden/Bezirke/Regionen in einen Transformationsprozess starten, um den Dreiklang der Gemeinschaft (Gott, Selbst, Nächster) besser umsetzen zu können.
  • Wir erstellen einen Fragenkatalog, anhand dessen Gemeinden ihre IST-Situation definieren können und fordern sie heraus, sich von diesem Ist-Zustand zu lösen.
  • Wir stellen eine Ideenbörse mit Angeboten mit finanziellem Rückfluss zur Verfügung.
  • Wir helfen Gemeinden, neue Formen von Begegnung unabhängig von traditionellen Sonntagmorgen Gottesdienst zu erleben und stellen Alternativformate zur Verfügung. Wir schaffen ausreichend Freiräume, um dieses auch zu tun.
  • Wir stellen “Best-Practice“ Beispiele zur Verfügung, die Gemeinden zum kreativen Denken anregen.

Personal & Führung

Wenn wir hoffen und dafür beten, dass Gott Menschen in den Dienst in unserer Kirche beruft, dann will ich mich gerne dafür einsetzen, dass die Rahmen­bedingungen passen und Menschen ihre Berufung in der EmK leben können.
Wilfried Röcker
Wilfried Röcker

Zielformulierung

Hauptamtliche der EmK arbeiten kooperativ mit hoher Identifikation und starkem Engagement für ihre Kirche.

Sie erfahren dabei, dass sie Ihre Berufung leben können und erleben sich als Teil des Veränderungsprozesses der Kirche.

Zukünftig wird vorrangig in multiprofessionellen Teams gearbeitet. Dazu werden die passenden Rahmenbedingungen geschaffen.

Leitung

Wilfried Röcker

Unser Projektauftrag

  • Personalverwaltung professionalisieren
    • Definition von Aufgaben, die in der Personalverwaltung an ein Personalwesen übertragen werden können. (In enger Zusammenarbeit mit dem künftigen Leiter der Kirchenkanzlei)
    • Ausschreibung und Einsetzung eines Personalbüros
    • Recruiting-Prozess weiterentwickeln/ professionalisieren
  • Personalentwicklung strukturieren
    • Sichtung der bestehenden Personalsituation
    • Ermittlung des Personalbedarfs/ Personalplanung aufgrund der Vorgaben der Projektgruppe Struktur und der Projektgruppe Standortentwicklung
    • Portfolio möglicher Berufsgruppen beschreiben, die in Teams zusammenarbeiten könnten, dazugehörige Stellenbeschreibungen definieren, Gehaltssystem entwickeln
    • Qualifizierungsvorraussetzungen festlegen, Ausbildungsbegleitung klären, Einarbeitung regeln
    • Klärung: Welche Rolle u. Funktion haben Pastor:innen in diesem neuen System (Anfrage Beamtensystem)
    • Konzept zur Teamarbeit (haupt- u. ehrenamtlich) entwickeln; (Weiterbildungsangebote / Coaching)
    • Kooperation mit Projektgruppe Ehrenamt
    • Qualifizierungsbedarf aufdecken (Weiterbildungssystem)
    • Konzept für Anreizsysteme entwickeln, Belohnungsmöglichkeiten
  • Personalführung festlegen
    • Führungskultur beschreiben, Umfang einer MAV klären (Bisher sind Pastor:innen nicht Teil der MAV)
    • Führungsebenen definieren und systematisieren in Zusammenarbeit mit dem Kabinett aufgrund der Vorgaben der Projektgruppe Struktur
    • Entwicklung eines neuen Dienstzuweisungssystems

Finanzen

Ich bin beim Change dabei, weil ich einen echten Willen zur Veränderung spüre.
Bernd Vollmer
Bernd Vollmer

Ich bin beim Change dabei, weil wir an grundsätzlichen Verbesserungen arbeiten und uns nicht im Klein-Klein verlieren

Zielformulierung

Wir akquirieren zusätzliche Gelder aus bestehenden und neu zu schaffenden Tätigkeitsfeldern und durch unsere Immobilien, die gemeinsam mit unseren Spendengeldern Gemeinschaftsprojekte der EmK fördern.

Leitung

Bernd Vollmer

Unser Projektauftrag

  • Aus welchen bereits bestehenden Tätigkeitsfeldern kann man finanziellen Rückfluss generieren?
  • Gewinnung von Geldern durch Beiträge, Spenden … (intern), Fundraising (extern), Zuschüsse und Vermächtnisse
  • Ideen für neue kommerzielle Angebote entwickeln versus Steuerproblematik/ Gemeinnützigkeit.
  • Zusätzliche Einnahmen aus der Gebäudenutzung generieren.
  • In Zusammenarbeit mit den Werken Initiative zur wirtschaftl. Ausrichtung der Werke einrichten (z. B. Bildungswerk; schwieriger: KJW, Radio, E-Werk)
  • Analysierung der Kostenstruktur der SJK mit dem Ziel der Kostenreduzierung, z.B. Bündelung von Einkaufsvolumen (IT, Büromaterial, Reinigungsmittel, …)
  • Klare Unterscheidung zwischen Vorschlägen für die Handlungsebene der JK, die zu Entscheidungen führen, und für die Handlungsebene der Bezirke.

Inhaltliche Ausrichtung

Mir war schon zum Dienstantritt klar, dass sich unsere Kirche grundlegend verändern muss, wenn sie auch in Zukunft Menschen verbinden und für sie ein Lebensraum sein will.
Moritz Mosebach
Moritz Mosebach

Ich bin seit 2020 im pastoralen Dienst in der EmK. Mir war schon zum Dienstantritt klar, dass sich unsere Kirche grundlegend verändern muss, wenn sie auch in Zukunft Menschen verbinden und für sie ein Lebensraum sein will. Diese Veränderung fällt nicht vom Himmel, sondern wird von uns gemeinsam im Vertrauen auf Gott gestaltet.

Ich versuche, meinen Teil dazu beizutragen, dass Menschen durch die EmK zum Leben ermutigt werden, Beziehungen knüpfen und Gottes Liebe spüren können. In meiner Handlungsgruppe Inhalt versuchen wir, theologisch fundiert herauszufinden, wofür die EmK in Zukunft stehen soll. Dafür sind wir mit vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche im Gespräch, sodass sich langsam eine Idee entwickelt, wie es weiter gehen kann. Die EmK ist das, was wir aus ihr machen, also lasst uns unser bestes versuchen!

Zielformulierung

Gemeinschaft (mit Gott, mit meinem Nächsten, mit mir selbst) ist das Profil der EmK in Süddeutschland. Unter diesem Profil ordnet sich alles konsequent, nachhaltig und flächendeckend unter.

Leitung

Moritz Mosebach

Nächste Hearings

30. März 2023, 19:00 – 21:00 Uhr
18. April 2023, 19:00 – 21:00 Uhr

Unser Projektauftrag

  • Die Themen Gemeinschaft und Beziehung theologisch und gesellschaftlich reflektieren.
  • Die Themen Gemeinschaft und Beziehung als inhaltlichen Schwerpunkt der EmK herausarbeiten.
  • Eine Geschichte erzählen und Möglichkeiten erschließen, wie Gemeinden ihre eigene Geschichte daran anknüpfen können. Die große Geschichte schafft Identität und Räume fürr Individualität auf Gemeindeebene.
  • Wir erarbeiten Materialien in unterschiedlichen Medien, welche zur Teilhabe oder AutorInnenschaft an dieser Erzählung motivieren. Wir finden eine geeignete Form, um darzustellen, was das Profil der „EmK SJK 2024“ ist.

Standortentwicklung

Die Kirche der Zukunft hat ihre Wurzeln in der Gegenwart.
Ingo Blickle
Ingo Blickle

Wenn ich daran mitwirken kann, dass wir jetzt Entscheidendes neu sortieren, dann freue ich mich auf (m)eine Zukunft in der Kirche.

Zielformulierung

Standorte werden um- und ausgebaut oder geschlossen nach dem Kriterium, wie dort jeweils Gemeinschaft gelebt werden kann.

Leitung

Ingo Blickle

Nächstes Hearing

1. März 2023, 19:30 Uhr
16. Mai 2023, 19:30 Uhr

Unser Projektauftrag: Wir werden…

  1. Gemeinden befähigen, frühzeitig und effektiv Fehlentwicklungen zu erkennen und diese mit Unterstützung von außen positiv zu verändern.
    • Dafür stellen wir einen Evaluationsbogen zur Verfügung
    • Dafür führen wir ein Punkte- und Wertesystem ein
    • Dafür stellen wir Unterstützung und Fördersysteme zur Verfügung
  2. bewusst an bestimmten Orten neue Gemeinden gründen.
    • Dafür legen wir eine Prioritätenliste mit Standorten für Gemeindegründung vor
    • Dafür entwickeln wir mit den Projektgruppen Personal, Finanzen und Struktur Ideen zur Gewinnung von Personen, führen klare Regeln der Finanzierung der Projekte ein und ordne diese in die neuen Strukturen ein
  3. kleine und müde gewordene Gemeinden im Beenden ihrer Arbeit anleiten und begleiten, ohne „Schuldzuweisungen“ und „Versagensvorwürfe“, sondern mit Dankbarkeit und Wertschätzung
    • Dafür entwickeln wir ein wertschätzendes wie zielführendes Begleitinstrumentarium
    • Dafür entwickeln wir ein neues Bewusstsein für den Prozess des Lebens – auch für Gemeinden

Ehrenamt

Ich bin dabei, weil die EmK durch die vielfältigen Gaben und Begabungen aller lebt, die sich in ihr engagieren - diese Buntheit wünsche ich uns auch für die Zukunft.
Bertram Minor
Bertram Minor

Zielformulierung

Sinnstiftendes Ehrenamt wird als konstitutives Merkmal der Gemeinschaft konsequent wahrgenommen, wertgeschätzt, honoriert und begleitet.

Leitung

Bertram Minor

Unser Projektauftrag: Wir werden…

  • Rahmenbedingungen beschreiben, unter denen Ehrenamt attraktiv, sinnvoll, sinnstiftend und gabenorientiert gelebt werden kann.
  • Strategien zur Gewinnung weiterer ehrenamtlicher MA und projekthafte Erprobung (z.B. KU, Übergang ins Rentenalter, im hohen Alter)
  • Aus- und Weiterbildungsformate für den Bereich Ehrenamt bewerben und weiterentwickeln.
  • Modelle der Honorierung von Ehrenamt
  • Offenheit für ehrenamtliche Initiativen verstärken und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Partnern suchen.

Die Steuerungsgruppe

Bilder der Steuerungsgruppe
Die Teilnehmer:innen von links nach rechts.
Obere Reihe: Claus Wriebe (Coach), Markus Jung, Ingo Blickle, Christine Flick, Katharina Sautter, Janina Schmückle, Joerg Finkbeiner (Bildschirm),
Dorothea Lorenz, Wilfried Röcker, Moritz Mosebach, Bernd Vollmer, Bertram Minor
Untere Reihe: Klaus Schmiegel, Bernd Schwenkschuster, Tobias Beißwenger, Stefan Kettner, Andreas Ziegler

Verantwortlichkeiten

  • Koordinatoren:
    • Tobias Beißwenger
    • Stefan Kettner
  • Homepagepat:innen:
    • Finanzen: Christine Flick
    • Ehrenamt: Dorothea Lorenz
    • Standortentwicklung: Markus Jung
    • Struktur: Jörg Finkbeiner
    • Inhalt: Janina Schmückle
    • Personal: Katharina Sautter
    • Angebote: Bernd Schwenkschuster
  • Leiter:innen der Handlungsfelder:
    • Finanzen: Bernd Vollmer
    • Ehrenamt: Bertram Minor
    • Standortentwicklung: Ingo Blickle
    • Struktur: Andreas Ziegler
    • Inhalt: Moritz Mosebach
    • Personal: Wilfried Röcker
    • Angebote: Klaus Schmiegel

Meine Motivation – Stimmen zum Prozess

Teilen, was mir lieb ist. Gestalten, was mir wichtig ist. Weil es mir am Herzen liegt, meine Kirche, ihre Mitarbeiter:innen, die Menschen, die zu ihr gehören und alle drumherum mit Inhalten, neuen Ideen, klaren Strukturen auszustatten, die neue Räume und Möglichkeiten öffnen. Unsere Kirche, an der ich manchmal leide, die ich aber auch liebe und die meine Heimat ist. Ich bin gerne dabei zu überlegen, wie Kirche sein könnte. Verändert. Beweglicher. Leicht und Luftig. Willkommen heißend. Eine Kirche, die Menschen in der Frage nach dem Sinn zu begleiten. Es ist für mich ein Privileg, Kirche zu gestalten und auch mit zu prägen. Und das mit euch gemeinsam! Weil es Gottes Kirche ist. Unsere Kirche. Deswegen: Lasst uns loslegen!

Katharina Sautter

Als Kirche haben wir vieles richtig gut gemacht – dennoch erreichen wir immer weniger Menschen. Ich bin überzeugt davon, dass sich das ändern kann. Denn wir alle brauchen Orte, an denen wir Halt, Hoffnung und heilige Momente erleben. Diese Orte zu ermöglichen, dafür setze ich mich ein.

Tobias Beißwenger

Ich möchte unsere Kirche verändern, damit sie ein Ort wird, an dem ich als junge Pastorin meine Arbeit als sinnvoll erachte. Ich möchte unsere Kirche verändern, damit sie nicht mehr ein »Drinnen« ist und der Rest der Welt ein »Draußen«.

Ich möchte unsere Kirche verändern, damit sie verändert. Darum bin ich leidenschaftlich bei dem Veränderungsprozess dabei und hoffe, dass sich viele von dieser Leidenschaft anstecken lassen.

Janina Schmückle

Ich bin dabei, weil ich nach intensiver Beschäftigung mit dem Prozess den Eindruck habe, dass wir wirklich grundlegend etwas verändern wollen, um in unserer Zeit wieder mehr Kirche für die Menschen in unserem Umfeld sein zu können.

Christine Flick

Der Veränderungsprozess der SJK ist meines Erachtens einfach dran. Pastor in voller Verbindung mit meiner EmK zu sein heißt für mich, wenn ich dabei eine Hilfe sein kann, bin ich gerne dabei.

Jörg Finkbeiner

Ich bin dabei, weil es Veränderung braucht und ich den Prozess mit auf den Weg gebracht habe. Nun will ich das Meine dazutun, dass er gelingt.

Mein Auslöser für den Change war ein Schreckmoment: Ich sah keine hauptamtliche Kraft für gleich mehrere Bezirke. Der Schreck ist nicht ganz weg. Doch bei mir ist auch viel Freude da über so viele Bewegerinnen und Beweger. Und ich habe Hoffnung: weil unser christlicher Auftrag zeitlos ist, findet sich mit Gottes Hilfe in jeder Zeit eine Perspektive, die trägt.

Dorothea Lorenz

Ich bringe mich in den Change-Prozess der SJK ein, da ich sehr gerne Kirche gestalte.

Jetzt ist die Gelegenheit Weichen für die Zukunft zu stellen um Dinge auch grundsätzlich anders machen zu können. Ich glaube, Gott schenkt uns da viel mehr Freiheit, als wir uns selbst zugestehen wollen. Ich freue mich in diesem spannenden Prozess gestalterisch dabei zu sein. Wenn nicht wir, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann? Worauf warten wir?

Los geht’s!!!

Klaus Schmiegel